Datenstand: 28.7.2026

FTMO 10.000 USD vs. 25.000 USD

Der 10K-Einstieg begrenzt die gefährdete Challenge-Gebühr deutlich. Das 25K-Konto bietet dagegen einen größeren absoluten Verlustpuffer, kostet relativ zur angezeigten Kontogröße aber mehr. Für einen ersten regelkonformen Test ist 10K meist die defensivere Wahl; 25K passt eher, wenn die üblichen Positionsgrößen auf 10K zu klein würden.

Direkter Vergleich

Merkmal10.000 USD25.000 USD
Kontogröße10.000 $25.000 $
Reguläre Gebühr89 €250 €
Gewinnziel Phase 11.000 $2.500 $
Gewinnziel Phase 2500 $1.250 $
Max. Tagesverlust500 $1.250 $
Max. Gesamtverlust1.000 $2.500 $
Mindesthandelstage4 je Phase4 je Phase
ZeitlimitKein ZeitlimitKein Zeitlimit

Was bleibt gleich?

Beide Kontogrößen gehören zur zweistufigen FTMO Challenge. Phase 1 verlangt 10 % Gewinn, Phase 2 verlangt 5 %. Parallel gelten 5 % maximales Tagesminus und 10 % maximales Gesamtminus. Vier Mindesthandelstage je Phase und das fehlende Zeitlimit sind ebenfalls identisch. Die größere Variante verändert daher nicht die prozentuale Schwierigkeit, sondern skaliert alle absoluten Beträge.

Bei einem rechnerischen Risiko von einem Prozent pro Trade wären auf 10.000 USD 100 $ gefährdet, auf 25.000 USD dagegen 250 $. Wer die Lots proportional erhöht, erhält durch das größere Konto keinen zusätzlichen prozentualen Sicherheitsabstand.

Gebühr und Preis-Leistung

Die reguläre Gebühr steigt von 89 € auf 250 €. Der Aufpreis beträgt 161 €. Bezogen auf die angezeigte Kontogröße sind das 0,89 % gegenüber 1 %. Diese Quote ist nur ein Kostenvergleich und sagt nichts darüber aus, wie wahrscheinlich das Bestehen ist.

Behandle die Gebühr als vollständig gefährdet. Ein möglicher Refund ist an Bedingungen gebunden. Wenn ein weiterer Versuch das Budget stark belasten würde, ist die kleinere Variante meist vernünftiger – auch wenn das größere Konto rechnerisch günstiger pro 1.000 USD sein kann.

Welche Größe passt besser?

Beginne mit deinem üblichen Stop-Loss und dem geplanten Risiko pro Trade. Prüfe in einer kostenlosen Testumgebung, ob die daraus berechnete Positionsgröße auf dem kleineren Konto praktikabel bleibt. Handelszeiten, Spread und das Verhalten nach Verlustserien sollten bereits stabil sein, bevor eine Gebühr gezahlt wird.

Der 10K-Einstieg begrenzt die gefährdete Challenge-Gebühr deutlich. Das 25K-Konto bietet dagegen einen größeren absoluten Verlustpuffer, kostet relativ zur angezeigten Kontogröße aber mehr. Für einen ersten regelkonformen Test ist 10K meist die defensivere Wahl; 25K passt eher, wenn die üblichen Positionsgrößen auf 10K zu klein würden. Keine Größe ist pauschal besser. Entscheidend sind die maximal akzeptierte Ausgabe und eine dokumentierte Positionsgrößenlogik – nicht der Wunsch nach möglichst großem nominellem Kapital.

10.000 USD im Detail · 25.000 USD im Detail

Häufige Fragen

Was unterscheidet 10.000 USD und 25.000 USD?

Die prozentualen Regeln sind gleich. Kontogröße, absolute Ziele, Verlustlimits und die gefährdete Gebühr unterscheiden sich.

Wie groß ist der Preisunterschied?

Die reguläre Gebühr unterscheidet sich um 161 €. Aktionspreise können abweichen.

Ist das größere Konto leichter zu bestehen?

Nein. Gewinnziele und Verlustlimits sind prozentual identisch. Ein größerer nomineller Kontostand macht die Evaluation nicht automatisch leichter.

Welche Größe eignet sich für den ersten Versuch?

Mit 10.000 USD ist weniger Gebühr gefährdet. 25.000 USD passt, wenn eine bereits getestete Positionsgrößenlogik den höheren absoluten Puffer benötigt.

Quellen

Zuletzt anhand offizieller FTMO-Informationen geprüft. Preise und Regeln können sich ändern.

Die Challenge-Gebühr kann vollständig verloren gehen. Angaben ohne Gewähr und keine Anlageberatung.